Am vergangenen Wochenende fand der zweite SAM Lauf zur Schweizer Meisterschaft auf der Kart- und Supermotostrecke in Sundgau (Frankreich) statt. Wie schon beim Auftakt in Bürglen, der schon eine Woche vor Ostern bei herrlichem Frühlingswetter statt fand, waren auch hier wieder mehrere SMC-Fahrer am Start. Die Hoffnungen waren groß, das auch in Sundgau das aus Sicht des 1.Supermoto-Club Bodensee hervorragende Ergebnis von Bürglen mit 2 Podiumsplätzen von Dani Müller in der Klasse Prestige sowie Andreas Zwisler bei den Senioren wiederholt werden kann.

 


Die Wetteraussichten waren jedoch alles andere als Rosig. Immerhin zeigte sich der Samstagmorgen von seiner schönen Seite. Somit fanden die Trainings noch bei besten Bedingungen statt. Doch gegen Mittag verdunkelte sich der Himmel massiv, was jeden zum aufziehen seiner Regenreifen bewog. So fanden die Zeittrainings bei den meisten Klassen im Regen statt. Hier zeigte sich dann gleich, wer in die richtige Mischung bzw. in die richtige Reifenmarke investiert hatte. Die einen fuhren problemlos auf der nassen Strecke. Bei den anderen gestaltete es sich hingegen etwas schwieriger. Darunter der bei den Senioren startende Andreas Zwisler. Dieser fuhr wie auf Glatteis über die Strecke und kam somit nicht über einen 13 Startplatz hinaus. Mit der Erfahrung gings zurück ins Fahrerlager, um bei seinem Junior Sven nochmals ein Reifenwechsel auf eine andere Marke vorzunehmen. Und dies erwies sich dann auch als Glücksgriff, denn Sven konnte sein Zeittraining mit Startplatz 6 in der Klasse Prestige beenden. Das war aber erst der Anfang des Reifenpokers, denn es verging nahezu kein Lauf bei dem nicht noch kurz vor dem Rennlauf von Sliks auf Regen bzw. von Regen auf Sliks getauscht werden musste. So konnte A. Zwisler in seinem ersten Lauf mit den richtigen Regenreifen trotz einem dicken Hals aus dem Zeittraining von Startplatz 13 aus einen außergewöhnlichen 1. Laufsieg nach Hause fahren. Der zweite Lauf war da schon etwas aufregender, da er als Einziger mit Regenreifen am Start stand. Er wusste schon, das es eng wird, da die Strecke nur noch leicht Feucht war, und es auch während den nächsten 15 Minuten nicht nach Regen aus sah. Am Ende war leider nicht mehr als ein 5ter Platz drin. Zum dritte Lauf waren dann alle mit Sliks am Start. Nun war kämpfen angesagt und dies wurde auch ab Runde 5 mit der Führung belohnt . Jedoch hielt die Freude nur bis 3 Runden vor Schluss an, als es wieder massiv anfing zu Schütten. Mit entsprechender Erfahrung und blauer Flecken aus dem Training in Italien 2010 wurde das Tempo entsprechend reduziert. Aber als es in der letzten Runde in den mittlerweile spiegelglatten Offroad ging, ging es nach einem Sprung dann leider Richtung Boden. Bis seine grüne Kawa wieder lief reichte es nur noch für Platz 4, was im Tagesklassement leider nur für den 3ten Rang reichte. Nun führt er die bisherige Meisterschaftswertung der SAM noch mit einem hauchdünnen Vorsprung an. Sehr flott und mit einem hervorragenden Startplatz 6 ging Sven Zwisler in die Rennen der Prestige-Klasse. Mit einem schlechten Start in Lauf 1 kam er noch auf einem guten 10ten Platz ins Ziel. Das in der Königsklasse mit harten Bandagen gefahren wird, bekam er dann in Lauf 2 zu spüren. Nach einem Fahrfehler ging er leider kurz zu Boden, kämpfte sich aber noch auf Platz 10 vor. Den Lohn für seine sehr guten Rundenzeiten gab es dann im 3ten Rennlauf. Diesen beendete er auf einem hervorragenden 4. Platz direkt am Hinterrad des 3. Platzierten, den er über den ganzen Rennverlauf attackierte aber leider kein Weg vorbei fand. 

Erfreulich war auch die Teilnahme von Fabian Waggershauser am Rennwochenende. Dieser ging in der Klasse Promo an den Start. Im Zeittraining noch etwas Verhalten auf Position 15 unterwegs ging es von Rennen zu Rennen besser. Im 1. Lauf noch auf Platz 12 steigerte er sich im 2ten Lauf schon auf Position 8. Im 3ten Lauf war dann der Ehrgeiz geweckt. So kämpfte er sich bis zum Zieleinlauf vor bis auf dem 3 Platz. Somit belegte er den undankbaren 4. Gesamtrang. Ebenso mit am Start der Klasse Einsteiger war Mitglied Rene Wiest. Bei einem kleinen Fahrerfeld von nur 11 Startern war diese Klasse recht übersichtlich. Beim Zeittraining lag er von der Rundenzeit auf Platz 11. Trotz Regen im ersten Lauf fuhr er auf einen, für ihn sehr guten Platz 4. Durch die falsche Reifenwahl im zweiten Rennen reichte es nur für den Platz 9. Ein ähnliches Ergebnis im dritten Rennen. Hier Platz 8. So schloss er die Tageswertung auf Rang 9 ab. Starke Leistung von den SMC-Fahrern für dieses turbulente Wochenende.

 

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